1. Kategorie-Links
Am Ende eines Artikels bietet es sich an, die verwendete Kategorie des Artikels einmal zu verlinken, um den Leser die Möglichkeit zu geben, sich weiter über das Thema zu informieren. Interessierte Leser werden das zu schätzen wissen. Außerdem werden Suchmaschinen dadurch noch einmal auf die Kategorie-Übersichten aufmerksam gemacht.
2. Tags
Bei Tags ist es nicht anders. Die Tags am Ende des Artikels sollten auch nicht vergessen werden, sofern die Blog-Software diese unterstützt.
3. Ähnliche Artikel
Hat man schon einmal über Ähnliches geschrieben, helfen "Ähnliche Artikel"-Listen den User, herauszufinden, dass der Blogger schon öfters über die in dem Artikel genannten Themen geschrieben hat. Bei Bedarf können diese dann bequem in der Liste ausgewählt werden.
4. Top-Artikel
Bei einer ordentlichen Statistikführung könnte man den neuen Lesern sowie auch Stamm-Lesern zeigen, wo die Post abgeht. Sortierungs-Möglichkeiten für Top-Artikel wären entweder die Anzahl der Besucher, die Anzahl der Aufrufe oder die Anzahl der Kommentare.
5. Vor einem Jahr
Wird bei mir auch bald zum Einsatz kommen. Ein kleiner Link unter dem Artikel zu einem Artikel der genau ein Jahr zuvor geschrieben wurde. Neue Leser werden sich freuen, zu sehen, wie sich der Stil des Bloggers gewandelt hat oder gleich geblieben ist.
6. Artikel-Sammlungen
Besonderes, wie Tutorials, Artikelserien oder Interviews mit anderen Bloggern könnte man auf einer Extra-Seite nochmal hervorheben, um den Lesern zu zeugen, welche Artikel dem Blogger selbst sehr wichtig sind.
7. Andere Kommentare des Kommentators
Auch in Planung auf meiner Website ist ein Link, der zu einer Seite führt, die alle Kommentare des Kommentators auflistet.
Wie man sieht, gibt es viele Möglichkeiten, die die Hits eines Besuchers steigern können. Fallen euch weitere ein?
Wieviele Page-Impressions hast Du denn pro Besucher? Bei mir sind's bisher gut 2, und ich setze bisher keine Deiner genannten Maßnahmen ein. Da ich auf anderen Websites höhere Werte erziele, ist der Blog sicher optimierungsbedürftig. Andererseits lesen Abonnenten eben genau einen Artikel, wenn dieser neu rauskommt, die alten kennen sie schon. Von daher wäre auch ein kleiner Wert nicht unbedingt besorgniserregend (je nachdem, wieviele Abonnnenten man im Verhältnis zu den Gesamtbesuchern man hat).
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber es gibt durchaus Blogs ohne chronologisches Archiv. Die verschenken m.E. sowohl menschliche Besucher, als auch Suchmaschinen-Power.
Da hab ich gleich mal eine Frage. Mit welchen Statistiktool kann man denn solche Sachen loggen? Bisher verwende ich Semmelstatz, aber da sehe ich nur die Top10-Tages- und Insgesamtbeiträge.
Da du wohl einen Wordpress Blog betreibst, würde ich dir für eine wirklich ausführliche Statistik diese empfehlen: http://www.duechiacchiere.it/wp-slimstat/
Habe gerade meine Statistiken überflogen und musste feststellen, dass im Durchschnitt pro Besucher 2 Hits sind. Die teilen sich wie folgt auf. Zum einen sind da die Leute mit 2 Hits oder 1 Hit, dann gibt es aber auch immer Leute die viele Beiträge durchforsten. Den Zeitabständen nach diese auch lesen.
Ich habe keine der oben genannten Methoden verwandt, werde mir die aber für das kommende Redesign genauer ansehen.
@Benedikt:
Danke. Ich habs gleich mal installiert.
Ich würde den chCounter empfehlen:
http://www.christoph-bachner.net/chcounter
<blockquote>Vor einem Jahr</blockquote>
Wie heisst den der Name des Plugins?
Ich bin ungerne unromantisch, aber entsprechen nicht zumindest die Punkte 5 und 7 nur einfachen _Vermutungen_ (über Nützlichkeit und Akzeptanz der Besucher)? Da rät meine Erfahrung auf jeden Fall zu Vorsicht, vor allem angesichts mangelnder Veröffentlichungen und Metriken.
Und verwendet man alle sieben Tipps, weiß der User vor Link-Überflutung gar nicht mehr, wohin er nun klicken soll...
Kann man alles machen. Aber wenn man nicht gerade ein Informations-Design-Gott ist, fährt man in den meisten Fällen besser, sich auf zwei oder drei dieser Link-Optionen zu beschränken.
Behaupte ich einfach!
Es ist aus meiner Sicht der <b>völlig verkehrte Ansatz,</b> zuerst darüber nachzudenken, ob und wie Du mehr Pageviews bekommst, in dem Du wie oben beschrieben vorgehst.
Alles Luftpumpen-Motivation!
Werde Dir doch lieber endlich einmal klar,
* für wen,
* Du was,
* mit welcher Art
schreiben willst und finde DEINEN Weg, (ich kann es nur noch mal betonen), das, was Du magst, auszudrücken und in eine zu DIR passende Form zu bringen, die interessanten Content anbietet.
Wenn der Mix stimmt und das AUTHENTISCH rüberkommt, ist das der beste Push Deines Blogs, vor allem der glaubhafteste. Er dauert nur länger und kostet echtes Engagement.
Ich gewinne immer mehr den Eindruck aus Deinen letzten Beiträgen (sorry, ist eben meine Wahrnehmung), dass Du mit Krampf jeden Tag etwas schreiben willst (oder glaubst das zu müssen), dass dem von Dir formulierten Anspruch nicht standhalten kann.
Bei mir kommt das vielfach nur oberlehrerhaft an. Du bist am Arbeiten und Suchen, Deinen Weg zu finden. Das ist o.k., steh dazu! So sehr Dich der Problogger begeistert (und nicht nur Dich), nur authentische Beschäftigung mit den Themen und Deine eigene Art werden Dich langfristig weiterbringen.
Ich wünsche mir (wie ggf. auch andere Leser), dass Du meine Anmerkungen als persönliches Feedback auf und erst nimmst. Wenn Dich das persönlich interessiert, gern auch einfach persönlich konkreter auf den Punkt. Hier bewusst nur als Hinweis in Kürze ohne Verlinkung.
Ein Blog sagt viel mehr über seinen Autor, als nur der Text auf dessen Seiten. Das ist das Schöne daran, aber auch die Gefahr.
PS: Wir brauchen im Leben alle die richtigen Impulse zur rechten Zeit. Und Menschen, die sie einfach persönlich aussprechen.
@Jörg:
Stimmt, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man entspannt an ein Projekt rangeht, läuft es meistens. Vielleicht sogar besser, als man sich erhofft hat.
Ich hab auch oft den Fehler gemacht, die Projekte pushen zu wollen - was bis zu einem bestimmten Punkt auch ok ist. Aber alles weitere ergibt sich von allein. Und wenns nicht läuft, na und?
Ich denke, alle diese Tipps haben ihre Berechtigung, aber man sollte das nicht zu eng sehen. Genauso ists auch mit den ganzen Suchmaschinenoptimierungen. Die kann man machen, muss man aber nicht, denn bei einem Projekt, was eh bekannt ist, kommen die Leute auch so.
<blockquote>Die kann man machen, muss man aber nicht, denn bei einem Projekt, was eh bekannt ist, kommen die Leute auch so.</blockquote>
Da kann ich zustimmen, was die allermeisten privaten Projekte betrifft. Ich habe mich auch noch nie direkt mit dem Thema SEO für meine Seite auseinandergesetzt. Und die Leute kommen auch so.
Allerdings gilt es das bei kommerziellen Projekten zu berücksichtigen. Besonders schwierig ist das bei neuen Produkten. Gerade wenn es sich um technologische Neuentwicklungen handelt. Bei uns ist das daher ein großes Thema.
@Martin. Die neue Version der Seite gefällt mir übrigens sehr gut und besser als der Vorgänger. V.a. nicht mehr so beengt. Kleinigkeiten kann man immer verbessern, muss man aber nicht.
Bei mir sind es am tag ca. 15000 Hits, also ca. 18 pro Besucher. Einige machen eben mehr, andere weniger. Ich benutze als grobes Statistiktool Webalizer. Es ist eigentlich bei jedem Confixx-System dabei. Genaue Statistiken, wie Suchmaschinebenutzer, oder Einzel-Artikelaufrufe logge ich mit einer eigenen PHP- und MySQL-Lösung.
Für alle die sich für meine .htaccess-Datei interessieren: Morgen gibt es mehr Infos.
Und Björn, danke für das Kompliment :)
Benutze doch zusätzlich Google Analytics für deine Besucherstatistiken. Google Analytics liefert dir so gut wie alle Infos zu deinen Besuchern - fehlt nur noch das die komplette Anschrift der Besucher mitgeloggt werden. *g*
Heiko, unter Besuchertracking -> Berichte -> Persönliche Details steht doch die Anschrift :D Kleiner Scherz. Aber du hast mich dran erinnert, dass ich ja auch Analytics einsetze... Ups.
"Für alle die sich für meine .htaccess-Datei interessieren: Morgen gibt es mehr Infos."
Kommt da heute noch was? *gespanntwart* :)
Hallo Martin
Webalizer trackt Dir auch die Bots,
dies macht jede Statistik fast unbrauchbar-naja zumindest für mich.
Was ich nie ganz verstehe und auch sooft schon in englischen Listen gelesen habe:
Wozu sollte ich Top Artikeln nochmal promoten?
Topartikel werden von den (potentiellen Kunden) Besuchern ja sowieso gefunden, sonst wären es ja keine Topartikeln.
Die interne Verlinkung ist wichtig keine Frage,
aber zuviele interne Links schwächen auch eine Seite.
Du zeigst Stil mit dem Outfit dieser Website.
Ich wünsch Dir Ideen und den Mut einfach das zu tun, wonach Du Lust hast,
aber straight businesslike, SEO ist keine Abarbeitung von Listen,
so einfach verdien ich mir (bedauerlicherweise ) mein Geld nicht
;)
lg
Hallo Martin
Webalizer trackt Dir auch die Bots,
dies macht jede Statistik fast unbrauchbar-naja zumindest für mich.
Was ich nie ganz verstehe und auch sooft schon in englischen Listen gelesen habe:
Wozu sollte ich Top Artikeln nochmal promoten?
Topartikel werden von den (potentiellen Kunden) Besuchern ja sowieso gefunden, sonst wären es ja keine Topartikeln.
Die interne Verlinkung ist wichtig keine Frage,
aber zuviele interne Links schwächen auch eine Seite.
Du zeigst Stil mit dem Outfit dieser Website.
Ich wünsch Dir Ideen und den Mut einfach das zu tun, wonach Du Lust hast,
aber straight businesslike, SEO ist keine Abarbeitung von Listen,
so einfach verdien ich mir (bedauerlicherweise ) mein Geld nicht
;)
lg
Jeriko One
26.06.2006
Wie wärs mit "Den User nicht durch eine obskure Navigation, die indirekt dazu dient die PIs hochzutreiben, zu nerven?"
Oder "Der User entscheidet innerhalb von zwei Sekunden, ob er auf einer Seite verweilt oder nicht, dementsprechend sollte gerade die Startseite in den drei großen Browsern optisch ansprechend und möglichst gleich sein?"
Oder "Dem User durch sinnvolle Navigationselemente die Möglichkeit geben, nicht erst durch langes Suchen zu anderen Artikeln zu finden, beispielsweise auch durch eine chronologische Auflistung der letzten Artikel sowie verwandte Artikel zum gerade Gelesenen?"