Die EU, mein Freund und Helfer

Hab ich nicht letztens noch meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, wie sexistisch Werbung immernoch ist? Das EU-Parlament hat offensichtlich das gleiche gedacht, und will jetzt dagegen vorgehen. Die Frage ist allerdings, wie wirksam so eine Initiative sein kann, denn ich kann mir vorstellen, dass sie auf viel Ablehnung von allen Seiten stoßen wird. In meiner Umgebung kenn ich gerade einmal zwei Mädels, die es genauso befremdlich finden wie ich, dass zum Beispiel ein Internet- und Telefonanbieter ein Model zum Verkauf anbietet, oder ein Baumarkt ein Playboy-Bunny rumträllern lässt, das offensichtlich den Kontrast zur riesigen Kompetenz der freundlichen (männlichen) Mitarbeiter darstellen soll. Einmal Mittelalter hin und zurück bitte, Fensterplatz und Steckdose, danke. Ich verstehe nicht, wie man soetwas unproblematisch und lustig finden kann, aber das ist die allgemeine Reaktion darauf. Vielleicht schafft die Initiative des Parlaments ja wenigstens ein bisschen mehr Problembewusstsein, das wär dringend nötig.  

M’era Luna 2008

Mein allererstes Festival wie ich gestehen muss - und es war so toll, dass ich erst heute wieder halbwegs klar denken kann (aus Faszination, nicht dem Alkoholpegel nach) und geistig so erholt bin als hätte ich zwei Wochen Urlaub gehabt. All diese wunderschönen Menschen! Und die Engländer in deren Mitte wir zelteten und deren lustiges Gerede uns morgens sanft aus dem Schlaf gleiten lies! Und die (meist) tolle Musik! Hach, ich bin ein frisch erblühter Fan des Industrial, Dark Wave oder wie auch immer man sowas nennt. Und ich freu mich so auf nächstes Jahr!

Superstars

Ich habe ja eine spezielle Schwäche für Adidas Superstars Treter (falsch geschrieben, Monsieur Labuschin?), aber diese Barbieversion für die der Marcel im Augenblick Geld sammelt sagt mir eher weniger zu (sorry, Herr W. :) ). So müssen die Dinger aussehen! Da spart man auch ne Menge Geld im Laufe der Jahre ;)

 

This is what a feminist looks like

Oh so wahr

“Es gibt zahllose Ehen, in denen zwei Menschen, deren Inneres verzerrt und in Unordnung ist, so gut aufeinander eingestellt sind, dass sie einander auf eine Weise unglücklich machen, wie sie es brauchen und wie ihre Lebensform es verlangt.” 

(Aus: “Afrikanische Tragödie” von Doris Lessing)

Oh so wahr. Wobei das Lebensprinzip Ehe dafür nicht unbedingt Vorraussetzung ist.

Und außerdem:
 

Großstadtgeflüster - Ich muss gar nix